Historiendrama am Frauenfilmtag

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Ratingen. Am Mittwoch, 12. September, startet der Frauenkulturherbst mit dem Frauenfilm. Im Ratinger Kino, Lintorfer Straße 1, läuft dann das Historiendrama „Die Frau, die vorausgeht“ um 17 und um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 8,50 Euro. Karten können vorbestellt werden, Telefon 02102/ 25873.

Das von Susanna White bildgewaltig in Szene gesetzte Historienepos „Die Frau, die vorausgeht“ basiert auf der Biografie der Künstlerin und Aktivistin Catherine Weldon, die Ende des 19. Jahrhunderts ihrer Zeit weit voraus war. Zwischen den Kino-Vorführungen um 17 und 20 Uhr sind die Besucherinnen im Kinofoyer zu einem Glas Sekt oder Selters eingeladen.

New York, im Frühjahr 1889. Nach einem Jahr der Trauer um ihren verstorbenen Mann beschließt die Malerin Catherine Weldon (Jessica Chastain), dass nun endlich die Zeit für einen Neuanfang gekommen ist. Unbeeindruckt von gesellschaftlicher Konvention und ganz auf sich allein gestellt, begibt sie sich auf die ebenso beschwerliche wie gefährliche Reise nach North Dakota mit einem klaren Ziel vor Augen: Sie will den legendären Sioux-Häuptling Sitting Bull porträtieren. Vor Ort macht sich Catherine mit ihrer romantischen Vorstellung von einem selbstbestimmten Leben im „wilden Westen“ jedoch schnell Feinde. Vor allem Colonel Groves (Sam Rockwell) ist die selbstbewusste Witwe mit ihrer Sympathie und ihrem Engagement für die amerikanischen Ureinwohner ein Dorn im Auge. Mit allen Mitteln versucht er, die unbequeme Frau wieder loszuwerden.

Häuptling Sitting Bull (Michael Greyeyes) hingegen lernt Catherine als einen friedfertigen und besonnenen Mann kennen, dessen Vertrauen und Zuneigung sie bald gewinnt. Sie beeindruckt ihn sogar so sehr, dass er der mutigen und unangepassten Malerin den indianischen Namen „Frau geht voraus“ gibt. Als Colonel Groves und seine Leute beginnen, die letzten Stammesmitglieder auszuhungern und zu vertreiben, muss Catherine sich endgültig entscheiden, wie weit sie im schicksalhaften Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit bereit ist zu gehen.

Filmplakat (Foto: privat)

 

 

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