Hampe und Medam: Ausstellung bei der Polizei

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Mettmann. „Raum – Figur – Weite“ ist der Titel der Ausstellung von Monika Hampe und Monika Medam im Foyer der Kreispolizeibehörde Mettmann, Adalbert-Bach-Platz 1. Der Ausstellungstitel umschreibt den gemeinsamen Nenner der recht unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Künstlerinnen. Während Hampe in der Gegenständlichkeit zu Hause ist mit Schwerpunkt auf Landschaftsmalerei, arbeitet Medam häufig mit Materialkombinationen, Fotos und Verbindungen von konkret und abstrakt.

Den Besucher erwartet eine vielseitige und interessante Ausstellung. Die öffentliche Vernissage ist am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr. Die Ausstellung läuft bis Freitag, 27. Dezember. Geöffnet ist sie wochentags von 8 bis 16 Uhr, freitags bis 14.30 Uhr.

Monika Hampe und Monika Medam kennen sich als Mitglieder des Hildener Künstlerhaus H6, es ist ihre erste gemeinsame Ausstellung. Beide haben bereits an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Düsseldorf, Neuss, Hilden und Haan teilgenommen. Monika Hampe lebt in Haan. Monika Medam stammt ursprünglich aus Düsseldorf, seit zehn Jahren lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Autorin in Hilden.

Ausgangpunkt der Arbeiten von Monika Hampe ist die Realität. Die gegenständlichen Themen, die sie zu ihren Arbeiten inspirieren sind der Mensch, Natur und Landschaft. Ihre Bilder werden durch ihre Empfindungen und Emotionen beeinflusst. In ihrer Malerei geht es nie um das reine Abbild, dennoch geht der Bezug zur Wirklichkeit nie ganz verloren. Hampes gestalterische Ausdrucksmittel sind vorwiegend Acrylfarben, Kohle, Kreide und Graphit. Öl ist für sie das ideale Medium für Wolkenbilder. Seit sieben Jahren befasst sich Monika Hampe intensiv mit Malerei, obwohl sie – wie sie sagt, „eigentlich schon immer“ gemalt hat. Sie hat sich in Kursen mit studien- und themenbezogener Malerei fortgebildet, zum Beispiel bei der Sommerakademie Marburg, der Kunstakademie Heimbach und bei Bernhard Lokai, einem Meisterschüler von Gerhard Richter.

Seit fünfzehn Jahren beschäftigt sich Monika Medam mit künstlerischen Ausdrucksformen in abstrakter Malerei, Fotografie und Experimentell. Die Arbeiten in der aktuellen Ausstellung ist eine Auswahl aus den letzten drei Jahren. Medam arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben, Tusche, Eisenpulver, Graphit und Farbkreiden auf Papier und Leinwand. Materialcollagen und Schichtungen kombiniert mit eigenen Fotos und Übermalungen sind weitere Stilmittel. „Mich interessieren die Erschütterungen im Leben, sowohl positiv als auch negativ. Und wie sie uns prägen“, so Medam. Die Themen, die sie zu ihren Arbeiten inspirieren, haben häufig mit den Dingen zu tun, die sie als Autorin beschäftigen oder haben einen persönlichen Bezug. Weitergebildet hat sich Medam bei den Künstlern Annette Wirtz, Jens Kilian und Helga Budde-Engelke in Hamburg, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr.

Foto: Polizei

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