Gottesdienst, Zapfenstreich und Feuerwerk

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Lintorf. Es ist der offizielle Beginn des Schützenfestes der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464 und gleich ein erster Höhepunkt. Am Samstagabend feiern die Schützen einen festlichen Gottesdienst in St. Anna, ehren ihre toten Kameraden am Ehrenmal auf der Drupnas, laden zum Platzkonzert mit Zapfenstreich und Fackelzug und zaubern ein Feuerwerk an den Himmel über Lintorf.

Präses Benedikt Zervosen begrüßte das Königspaar Frank und Susanne Gröschel, das Kronprinzenpaar Maurice Groten und Marissa Bialon, die Traditionsmajestäten und den gesamten Vorstand zum Festgottesdienst. In seiner Predigt wies er auf drei Unwägbarkeiten des Lintorfer Schützenfestes hin: das Wetter, die Königsfrage und die Schranken. „Kommt der Schützenzug in einem über die Bahngleise oder muss ein Teil der Schützen oder müssen gar alle davor warten“, fragte er. Sollte es beim Zapfenstreich wieder heftig regnen, bot er die Kirche wieder als Asyl an.

Nach dem Totengedenken auf der Drupnas fand das Platzkonzert auf dem Marktplatz statt. Es spielten das Tambourcorps Lintorf unter der Leitung von Christian Schams, das St. Suitbertus Tambourcorps Ratingen unter der Leitung von Thomas Schleuter und der Musikverein Stein unter der Leitung von Mark Schmidt. Immer wieder bewegend für die zahlreichen Zuschauer ist am Ende der Großen Zapfenstreich mit abschließender Nationalhymne im Schein der Fackeln.

Bevor dann im Festzelt bei Musik von DJ Nico Schäfer das Tanzbein geschwungen wurde, war das Feuerwerk ein weiterer Höhepunkt des Festes. Feuerwerkerin Melanie Moche zauberte wieder tolle Bilder am Himmel über Lintorf.

Schützenchef Andreas Preuß: „Wir bedanken uns ganz herzlich beim Restaurant Gut Porz, bei der Gaststätte Meck, bei dem Malermeisterbetrieb Behrendt und Kluth und bei Frank Groten. Sie haben mit ihrer finanziellen Hilfe dieses Feuerwerk erst möglich gemacht.“

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