Goethe-Museum: Gesprächskultur und Geselligkeit

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Düsseldorf. Das legendäre Landgut Pempelfort mit dem Philosophen und Kaufmann Friedrich Heinrich Jacobi im Mittelpunkt von Familie und den bedeutendsten Größen der Geistesgeschichte bildet in der Mitte des 18. Jahrhunderts den Beginn einer literarisch-philosophischen Gesprächs- und Briefkultur in Düsseldorf. Das Goethe-Museum, an der Jacobistraße unweit von dieser historischen Örtlichkeit gelegen, zeigt aus Anlass des 200. Todestags von Jacobi eine Kabinettausstellung aus eigenen Beständen. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 10. März, 11 Uhr mit einer Begrüßung durch Direktor Professor Christof Wingertszahn und einer Einführung in die Schau von Heike Spies statt.

60 Originalzeugnisse dokumentieren authentische Lebens- und Freundschaftsgeschichten in Wort und Bild. Im Zentrum wird die ambivalente Beziehung zwischen Goethe und Jacobi anhand folgender leitender Themen entfaltet: Leben mit Gästen auf dem Landsitz, Goethes Aufenthalte in Düsseldorf, konkurrierende Schriftsteller und öffentliches Aufbegehren im „Woldemar“-Konflikt, der mehrstufige sogenannte „Spinozastreit“ um religionsphilosophische Fragen, Jacobi als Präsident der Akademie der Wissenschaften in München und letzte Zeugnisse und Nachrufe von 1819. Zu den originalen Dokumenten zählen unter anderem Erstausgaben, wertvolle Handschriften Jacobis und Goethes sowie historische Porträts und Skizzen des Jacobi-Gartens aus dem 19. Jahrhundert.

Die Ausstellung im Goethe-Museum ist von Sonntag, 10. März, bis zum Sonntag, 28. April, zu sehen.

Öffnungszeiten und Eintritt
Das Goethe-Museum, Schloss Jägerhof, Jacobistraße 2, ist dienstags bis freitags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet, samstags von 13 bis 17 Uhr. Der reguläre Eintritt liegt bei vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Sonntags ist der Eintritt frei.

Weitere Info unter www.goethe-museum.de

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