Geschichten von der Angermunder Straße

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Lintorf. Läppkes Fink, Filiale und Restauration zur guten Quelle. Viele der rund 30 Teilnehmer des Dorfrundganges mit Walburga Fleermann-Dörrenberg und Andreas Preuß wussten zumindest mit den ersten beiden Begriffen etwas anzufangen. Eine gute Stunde berichteten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Lintorfer Heimatfreunde über die Geschäftswelt auf der – ehemaligen – Angermunder Straße.

Sabrina Butenberg-Melchert hatte alte Fotos der großväterlichen Schmiede mitgebracht, die auch auf der Angermunder Straße stand. Walburga Abels (geborene Fink) erzählte, dass in ihrem Elternhaus, Läppkes Fink, immer die Fähnchen für Schützenfest angebracht wurden. Marion Wagner berichtete, dass das Geschäft Wagner, das später auf der Speestraße war, seinen Ursprung im Haus von Läppkes Fink hatte.

Läppkes Fink kannten die meisten. Es war das Weißwarengeschäft Frau Hubert Fink. Es wurde 1926 gegründet. Anfang der 1970er Jahre wurde das Gebäude, in dem auch Zigarren Hamacher untergebracht war, abgerissen. An seiner Stelle entstand das Gebäude, in dem heute unter anderen Blumen Chill zu finden ist.

Auch die Filiale der Bäckerei Steingen am Beginn der Angermunder Straße, neben der Gaststätte Meck, kannten fast alle. Sie war in dem alten Haus der Familie Haufs untergebracht. Dahinter wurde seit 1959 der Markt abgehalten und auch die Kirmes fand dort statt. Das Gebäude wurde ebenfalls zu Beginn der 1970er Jahre abgerissen.

Doch mit der Restauration Zur guten Quellen konnte kaum jemand etwas anfangen. Es war der erste Name der späteren Gaststätte Mecklenbeck. Sie wurde 1904 in dem alten Gasthausgebäude gegründet, dass auch Anfang der 1970er Jahre der Abrissbirne zum Opfer fiel. Die alte Gaststätte Mecklenbeck mit Saal stand auf dem heutigen Parkplatz neben Meck.

Walburga Fleermann-Dörrenberg und Andreas Preuß sind bereits auf der Suche nach einem neuen Themenrundgang für das kommende Jahr. In den vergangenen Jahren gab es bereits die Geschäfte auf der Speestraße und Lintorfer Schulgeschichte. „Wir freuen uns über Anregungen für neue Themen“, so Andreas Preuß.

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