Fusion der Kirchenkreise beschlossen

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Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Veränderung und Neuausrichtung der Kirche standen im Mittelpunkt der Kreissynode des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann. Die Kreissynode, das höchste beschlussfassende Organ, tagte Freitag und Samstag in der Kirchengemeinde Mettmann. Beschlossen wurde unter anderen die Fusion der Verwaltungsämter der Kirchenkreise Mettmann und Niederberg.

Bereits seit 2016 arbeiten die Verwaltungsämter der beiden Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann und Niederberg auf den Gebieten Friedhofsverwaltung und Personalabrechnung erfolgreich zusammen. Nun sollen beiden Ämter zusammengelegt werden. Man verspricht sich davon eine effizientere und qualitativ bessere Aufgabenerledigung. Nicht zuletzt werden Kosteneinsparungen erwartet, wobei kein Arbeitsplatzabbau stattfinden wird. Ebenso werden beide Standorte zunächst erhalten bleiben. Das gemeinsame Verwaltungsamt soll seine Arbeit zum 1. Januar 2021 aufnehmen und wird dann 20 Kirchengemeinden mit rund 110.000 Gemeindegliedern betreuen. Die notwendige Satzung für die genannte Fusion hat die Kreissynode einstimmig beschlossen. Die Kreissynode des Kirchenkreises  Niederberg hat diese gleichzeitig verabschiedet.

Die Kreissynode beschloss weiter, die Trägerschaft der Kindergärten dem Kirchenkreis zu übertragen. Der nächste Schritt ist die Bestätigung durch die Presbyterien der fünf Kirchgemeinden Hilden, Hochdahl, Erkrath, Linnep und Mettmann, die bereits eine Absichtserklärung zur Übertragung der Trägerschaft an den Kirchenkreis abgegeben hatten. Damit wird der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann zum 1. August 2020 Träger der Kindertagesstätten in den genannten Kirchengemeinden.

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