Frauenärztinnen informieren über vererbbaren Krebs

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Kaiserswerth. Zehn von 100 Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, bei einer von 100 wird Eierstockkrebs diagnostiziert. Um Frauen zu informieren und zu ermutigen, in deren Familie es Brust- oder Eierstockkrebs gibt und die sich fragen „Habe ich ein erhöhtes Erkrankungsrisiko?“, laden Dr. Katharina Carrizo und ihre beiden Kolleginnen des Universitätsklinikums Köln, Dr. Kerstin Rhiem und Dr. Natalie Herold, zum kostenfreien Informationsabend ein. Dieser findet statt am Mittwoch, 7. Dezember, von 18 bis 20 Uhr in der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Raum 0.06, an der Geschwister-Aufricht-Straße 9 in Kaiserswerth.

Sowohl die betroffenen Frauen als auch die Angehörigen leiden nach der Diagnose Brust- oder Eierstockkrebs an den körperlichen und psychischen Folgen“, berichtet Carrizo, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Florence-Nightingale-Krankenhaus (FNK) der Kaiserswerther Diakonie. Die Klinik ist auf die Behandlung von Eierstockkrebs spezialisiert und wurde als eine der ersten in Deutschland zum Gynäkologischen Krebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft ernannt. Außerdem ist sie durch die Europäische Fachgesellschaft als Europäisches Krebszentrum zertifiziert.

„Bei etwa fünf bis zehn Prozent der betroffenen Frauen ist die Erkrankung durch eine Veränderung der Gene bedingt. Der Gedanke, dass wir möglicherweise eine solche Genveränderung in uns tragen und weitervererben könnten, geht häufig mit großen Ängsten einher“, schildert Carrizo ihre Erfahrungen aus der Sprechstunde für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Diese bietet die Klinik monatlich in Kaiserswerth gemeinsam mit dem Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln unter Leitung von Professor Rita Schmutzler an.

Foto: Frank Elschner

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