Flughafen rechnet mit Verzögerungen

Werbung

Düsseldorf. Aufgrund eines von der Gewerkschaft Verdi für Donnerstag angekündigten Streiks des Sicherheitspersonals an mehreren deutschen Flughäfen ist auch am Düsseldorfer Flughafen mit Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen. Fluggäste müssen sich auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen. Der Ausstand an den Fluggastkontrollstellen soll ganztägig sein.

Der Flughafen hat sich gemeinsam mit Fluggesellschaften und Behörden auf den Streik vorbereitet. Dennoch müssen Passagiere mit längeren Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Operativ wird der Zugang zu den Flugsteigen im Sicherheitsbereich – je nach Situation – auf einen Flugsteig konzentriert.

Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, frühzeitig zum Flughafen zu kommen und ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Innerhalb der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Fluggesellschaften eingecheckt.

Am Flughafen Düsseldorf sind für den morgigen Donnerstag rund 570 Flugbewegungen geplant. Der Flughafen rechnet mit insgesamt etwa 58.600 Passagieren.

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers.

Werbung