Film: Auf den Spuren französischer Kriegsgefangener

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Duisburg. Am Donnerstag, 14. März, um 18.15 Uhr zeigen die Filmemacher Annelie Klother und Walter Kropp in der DenkStätte des Zentrums für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie am Karmelplatz 5 ihren Film „Gefangen und dann – Auf den Spuren französischer Kriegsgefangener“. Der Eintritt zum Filmabend ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Film versucht, die Geschichte der französischen Zwangsarbeiter anhand ausgewählter Biographien historisch aufzuarbeiten. Wie sah Kriegsgefangenschaft für die Franzosen im Zweiten Weltkrieg aus? Wie war ihr Kontakt zu Kollegen und zu Deutschen? Wie hat die Kriegsgefangenschaft ihr Leben danach verändert?

Etwa 1,2 Millionen Kriegsgefangene wurden seit dem deutschen Einmarsch in Frankreich im Frühjahr 1940 ins Deutsche Reich deportiert, um hier in Landwirtschaft und Industrie Zwangsarbeit zu leisten. Die meisten von ihnen kehrten nach dem Krieg unter zum Teil widrigen Umständen in ihre Heimat zurück. Eine größere Zahl an Kriegsgefangenen wurde in Deutschland Opfer politischer Repression oder kam bei Fliegerangriffen ums Leben.

Die Dokumentarfilmer haben in Deutschland und Frankreich gelebt und sind in dieser Zeit mit der Geschichte der französischen Kriegsgefangenen konfrontiert worden. Sie haben Kontakt zu Nachkommen und Zeitzeugen aufgenommen, Lagerorte aufgesucht und die Begegnungen filmisch festgehalten.

Image by ddzphoto on Pixabay

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