Fachklinik informiert über Rückenschmerzen

Fachklinik informiert über Rückenschmerzen

Ratingen. Bei einer Patientenveranstaltung sprechen die Mediziner Arik Drebes und Thomas Rungweber über das Thema „Wenn Hüfte und Rücken quälen – das Hip-Spine-Syndrom“ und die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 25. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Fachklinik 360 Grad in der Rosenstraße 2. Anmeldungen zum Vortrag sind bis zum 25. Oktober, 12 Uhr möglich, Telefon 0234/3256506 oder unter veranstaltungen@med360grad.de.

Der Volksmund sagt: „Ich habe Rücken!“ Wen wundert es? Rückenschmerzen sind der Grund für ein Viertel aller Krankheitstage in Deutschland. Rückenleiden zählen seit Jahren zu den Volkskrankheiten. Der Bedarf an orthopädischen Leistungen wächst. Das gilt nicht minder für den Bereich der Hüftschmerzen.

Hüftschmerzen haben ihre Ursachen nicht immer in den Hüftgelenken. Manchmal sind die angrenzenden Gelenke des Beckens, also der Verbindung der Darmbeine mit dem Kreuzbein, verantwortlich. Aber auch Bandscheibenschäden zwischen den unteren Lendenwirbeln oder der Verschleiß (Arthrose) der Wirbel-Nebengelenke sind häufige Ursache von Schmerzen in Rücken, Gesäß und Beinen.

Und auch die Faszien und die stabilisierenden Muskeln des Beckens und des unteren Rückens können einen heftigen  „Ischias-Schmerz“  verursachen. Der Begriff „Ischias“ bezeichnete in der griechischen Antike passenderweise Schmerzen jeglicher Ursache seitlich an den Hüften und Oberschenkeln.

Verbesserung der Lebensqualität, effektive Schmerzreduktion, individuelle Betreuung – darum geht es den Experten der Fachklinik 360 Grad. Erfahrungen aus Praxis- und Klinikalltag, leicht verständlich erklärt, das ist das Ziel der Vorträge, die sich um das Problemfeld „Rücken-Beinschmerz“ oder „Hip-Spine-Syndrom“ drehen.

Die Spezialisten zeigen auf, welche höchst unterschiedlichen Probleme zu Hüftschmerzen führen können, und warum es bisweilen schwierig ist, sofort die Ursache zu ermitteln. Steht die Ursache aber fest, können sowohl konservative als auch operative Maßnahmen greifen. Welche für wen in Frage kommen, um die Probleme zu beheben, Beschwerden zu lindern und die alte Lebensqualität wiederzuerlangen, auch das sind Themen des Patientenabends.

Foto: privat