Essener Philharmoniker spielen Ravels „Boléro“

Essener Philharmoniker spielen Ravels „Boléro“

Essen. Eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik, ein Jubilar und zwei aufstrebende Pianisten: Das sechste Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker am Donnerstag, 11. Januar, und Freitag, 12. Januar, jeweils um 19:30 Uhr, bietet genau den richtigen Einstieg in das neue Jahr. Bevor unter der musikalischen Leitung des aus München stammenden Dirigenten Jun Märkl der berühmte „Boléro“ von Maurice Ravel das Konzert als großes Finale beschließt, darf man sich auf den Auftritt der beiden Pianisten Arthur und Lucas Jussen freuen. Karten sind von 17 bis 41 Euro erhältlich.

Trotz ihrer gerade einmal 21 und 24 Jahre haben die beiden niederländischen Brüder bereits mit bedeutenden Orchestern, wie dem Royal Concertgebouw Orchestra oder der Camerata Salzburg, musiziert. In Essen präsentieren sie Francis Poulencs Konzert d-Moll für zwei Klaviere und Orchester.

Mit dem Franzosen Claude Debussy steht schließlich ein Komponist im Mittelpunkt, der am Sonntag, 25. März, vor einhundert Jahren gestorben ist. Mit einer ganz eigenen, impressionistisch angehauchten Tonsprache hatte er seinerzeit für Furore gesorgt hatte. Dabei war er sich der Tradition der französischen Musik stets bewusst und ließ etwa in dem Stück „En blanc et noir“, das in diesem Konzert erklingen wird, die barocken Welten von Couperin und Rameau wiederauferstehen.

Von seiner Leidenschaft für Spanien hingegen zeugt sein ebenfalls auf dem Programm stehendes musikalisches Bild „Iberia“. Zwar hat Debussy dieses Land niemals betreten, dafür aber betont: „Wenn man nicht das Geld hat, Reisen zu machen, muss man es im Geiste tun.“

Pianisten Arthur und Lucas Jussen (Foto: Marco Borggreve)