Englische Woche für SG Ratingen

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Ratingen. Das Spitzenspiel gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken war gerade erst abgepfiffen, da mussten die Löwen den Blick schon auf die nächste Aufgabe richten. Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt nach der Niederlage im Topspiel nämlich nicht, schon am Mittwoch wartet mit dem TV Korschenbroich die nächste anspruchsvolle Aufgabe in der Regionalliga Nordrhein.

Die Korschenbroicher spielen nach dem Abstieg aus der dritten Handball-Bundesliga und einem Umbruch im Kader eine wechselhafte Saison. Nach 17 absolvierten Partien steht das Team von Trainer Dirk Wolf mit 20:14 Punkten insgesamt vier Zähler hinter den Löwen auf Platz fünf. Neben soliden Leistungen gegen die Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen konnte der TVK keines ihrer Spiele gegen die Mannschaften aus der Spitzengruppen gewinnen. Die Partien gegen Dinslaken, Opladen, Bonn und die Löwen gegen in der Hinrunde alle samt verloren. Erst am vergangenen Spieltag konnten die Korschenbroicher mit dieser Serie brechen: beim TSV Bonn rrh. gewann das Wolf-Team mit 24:26 und lässt die Bonner dadurch auch in der Tabelle hinter sich. Zu den besten Akteuren der Korschenbroicher zählen die beiden Außen David Biskamp und Sascha Wistuba. Beide gehören mit 94 und 96 Treffern zu den zehn besten Torschützen der Regionalliga.

Eigentlich sollte die Ansetzung „TVK gegen SGR“ die Rückrunde eröffnen. In der Hinrunde war das zu mindestens der Fall, als die Ratinger an einem Freitagabend Anfang September einen 25:31 Auswärtssieg aus der Waldsporthalle davon tragen konnten. Diese Partie eröffnete damals die Regionalligasaison, die bislang für die Dumeklemmer nicht ganz optimal verlief. Mit 24:10 Punkten ist man nach 17 Spielen Tabellendritter und verpasste erst kürzlich einen riesigen Schritt in Richtung Tabellenspitze. Erst am Samstag ging das Topspiel gegen Tabellenführer Dinslaken denkbar knapp und unglücklich mit 22:23 verloren, sodass der Abstand nunmehr fünf Plus- und drei Minuspunkte beträgt.

„Die Aufgabe wird für uns natürlich nicht leichter“, weiß Coach Marcel Müller, der sein Team nach der Niederlage im Spitzenspiel in kürzester Zeit wieder aufbauen musste. „Gerade deshalb ist es aber um so wichtiger, dass wir gegen die Korschenbroich die richtige Reaktion zeigen und den Abstand zu Dinslaken so gering halten wie möglich.“

Mit einem Sieg könnten die Löwen den Abstand zu Tabellenführer Dinslaken auf drei Tore begrenzen, im Falle einer Niederlage würde der Rückstand schon fünf Punkte betragen. Unabhängig von der tabellarischen Situation wollen die Dumeklemmer aber eine Reaktion auf die knappe Niederlage im Spitzenspiel zeigen und den Kampf um den Aufstieg weiterhin so spannend halten wie möglich. Den nächsten Schritt dahin kann unter der Woche getan werden, wenn man am Mittwochabend den TV Korschenbroich in der Halle an der Gothaer Straße empfängt. Anwurf der Nachholpartie ist um 20:15 Uhr.

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