Eine Essener Familie: Frida und Fritz Levy

Eine Essener Familie: Frida und Fritz Levy

Essen. „Für Frieden und Gerechtigkeit: Frida und Fritz Levy und ihre Kinder“ heißt der Vortrag von Ludger Hülskemper-Niemann in der Alten Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mehr als 30 Jahre lebte die Familie Levy in Essen und prägte sie politisch und kulturelle: Fritz Levy, Rechtsanwalt, Sozialdemokrat und von 1919 bis 1933 Essener Stadtverordneter, und Frida Levy, Frauenrechtlerin und Verfechterin der Friedensbewegung. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde die Familie im Jahre 1933 aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln aus Essen vertrieben. Seit 2001 erinnert die Essener Frida-Levy-Gesamtschule mit ihrem Namen an die einstige Essenerin.

In seinem Vortrag „Für Frieden und Gerechtigkeit: Frida und Fritz Levy und ihre Kinder: zwei Essener Biographien“ gibt Ludger Hülskemper-Niemann einen Einblick in das Familienschicksal und konzentriert sich dabei vor allem auf die Zeit der Familie in Essen.