EDS: St. Martin auf dem Schulhof

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Lintorf. Wie in jedem Jahr hatte die Lintorfer Feuerwehr auf dem Schulhof der Eduard-Dietrich-Schule ein großes Martinsfeuer aufgeschichtet. Eltern, Schüler und andere Besucher der Laternenauststellung versammelten sich im großen Kreis drumherum, um gemeinsam Martinslieder zu singen. Die Martinsgeschichte durfte natürlich nicht fehlen und wurde von allen mit großer Freude gespielt. Danach ging es dann in die einzelnen Klassenräume, um die Laternen zu bestaunen. Einhörner, bunte Hundertwasserhäuser, Füchse, blätterverzierte Ballons, Raketen und klassische Nachtwächterlaternen leuchteten um die Wette. Jede für sich ein kleines Kunstwerk, alle zusammen ein wunderschönes Lichtermeer.

Besondere Attraktion ist aber jedes Jahr der deckenhohe Turm aus Kappla-Steinen in einem der Gruppenräume. Schon zwei bis drei Tage vor dem Ausstellungstag hängt OGS-Leiter Etienne Meuschke eine Lichterkette an die Decke. Dann beginnen die Schüler mit dem Bau des Turmes um diese Kette herum. Meuschke beaufsichtigt die „Bauarbeiten“ und hält am Ende gar die Leiter fest, um die obersten Steine auflegen zu lassen. Damit der Turm nicht so einsam steht, wurde ein wenig Lehrmaterial zweckentfremdet und kurzerhand zur Stadt umfunktioniert.

Vor dem Innenhof eines Pavillons bildete sich eine lange Schlange. Geduldig warten hieß es, bis man an der Reihe war, wollte man eine dort begonnene Lichterspirale mit einem kleinen Teelicht erweitern. Wer sein Teelicht abgestellt hatte, konnte sich wieder zu den anderen gesellen und an den zahlreichen Verpflegungsständen schlemmen. Es fiel schwer, sich zwischen Weckmann, Waffel, Popcorn, Würstchen oder Kartoffelsuppe zu entscheiden. Lehrer, Eltern und OGS-Mitarbeiter hatten dafür gesorgt, dass für jeden etwas geboten wurde.

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