Dem Restaurator über die Schulter schauen

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Essen. Anlässlich des europäischen Tages der Restaurierung öffnet das Museum Folkwang am Sonntag, 14. Oktober, die Türen der Restaurierungswerkstatt. René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakat-Museums, und Lars Herzog-Wodtke, Diplomrestaurator, stellen das aktuelle Restaurierungsprojekt vor. Derzeit werden 21 Plakate der wertvollen Gründungssammlung restauriert, darunter Werke von Henri de Toulouse-Lautrec, Théophile Alexandre Steinlen und Ludwig Hohlwein. Es finden Demonstrationen um 10:30 Uhr und um 11:30 Uhr statt.

Treffpunkt ist der Schalter am Haupteingang. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Voranmeldung bis zum 12. Oktober unter info@museum-folkwang.essen.de wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Deutsche Plakat Museum besitzt eine der größten Spezialsammlungen weltweit: Sie enthält rund 350.000 Plakate aus den Politik, Wirtschaft und Kultur von den Anfängen der Plakatentwicklung bis in die Gegenwart. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Dokumentation der deutschen Plakatentwicklung im europäischen Kontext. Die Gründungssammlung umfasst rund 300 zumeist französische Plakate aus der Zeit um 1900. Die Restaurierung kann u.a. mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

Anhand von Beispielen wird gezeigt, mit welchen Methoden und Zielen Plakate heute restauriert werden. Der Tag wurde vom europäischen Dachverband der Restauratorenverbände E.C.C.O. initiiert und in Deutschland vom Verband der Restauratoren (VDR) koordiniert. Führungen, Vorträge, Sonderausstellungen, Vorführungen oder Atelierfeste informieren über den Beruf des Restaurators und seine Bedeutung für die Kulturguterhaltung.

Foto: Tanja Lamers

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