DEG im Viertelfinale gegen Augsburg

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Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG hat das letzte Hauptrundenspiel der Saison 2018/19 verloren. Sie unterlag bei den Eisbären Berlin mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1). Damit belegt das Team von Chefcoach Harold Kreis nach 52 Spielen den 6. Tabellenplatz und trifft im Viertelfinale auf die Augsburger Panther. Der Vorverkauf für die ersten beiden Duelle im ISS DOME beginnt am kommenden Dienstag, 5. März, um 10 Uhr.

Die DEG wieder mit fünf Verteidigern, der gegen Krefeld noch erkrankte Alex Picard kehrte ins Team zurück. Dafür fielen Marco Nowak (neu), Stefan Reiter, Lukas Laub und Patrick Köppchen (schon länger) sowie Leon Niederberger und Johannes Huss (sowieso) aus. Das Spiel begann flott und mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Wobei die Berliner mehr und die DEG bessere Möglichkeiten hatten. Leider scheiterten Descheneau, Barta und Ridderwall freistehend am starken Kevin Poulin im Berliner Gehäuse. Auf der Gegenseite Mathias Niederberger großartig, etwa gegen Sean Backman und Marcel Noebels. Bemerkenswert: DEG-Verteidiger Kevin Marshall stand im ersten Drittel satte zehn Minuten auf dem Eis. Parallel dazu schweiften die Blicke immer wieder zu den anderen Eishallen und den potenziellen Playoff-Gegnern. Doch wechselnde Ergebnisse ergaben hier noch kein klares Bild.

Zu Beginn des Mitteldrittels zunächst das gleiche Bild. Die DEG kam gefühlt besser aus der Kabine und drängte auf die Führung. Doch die Eisbären überstanden diese Phase unbeschadet und setzten alsbald ihrerseits die Gäste unter Druck. Niederberger dabei erneut mit tollen Paraden und schnellen Reaktionen. Die zweite Unterzahl brachte dann das erste Tor der Eisbären. Louis-Marc Aubry schob einen freiliegenden Puck ins Netz, nachdem unsere 35 zuvor noch gehalten hatte. Die Schiedsrichter guckten sich die Szene wegen einer möglichen Torwartbehinderung noch einmal an, blieben aber bei ihrer Entscheidung (29:32). Die DEG hatte in dieser Phase Mühe, den Ansturm der Berliner aufzuhalten. Die DEG zwischendurch mit einem feinen Olimb-Nadelstich. Aber weil auch er ungenutzt blieb, stand es nach 40 Minuten verdient 1:0 für die Eisbären Berlin.

Im letzten Drittel mühten sich die Düsseldorfer ehrlich und redlich. Dennoch war ihnen der Substanzverlust der vergangenen Wochen auch heute anzumerken. Leider belohnten sie sich nicht für ihre durchaus gut herausgespielten Möglichleiten. Am schwächsten agierte die DEG noch bei zwei eigenen Powerplays, die jeweils ohne eigenen Chance vorübergingen. Und wie es im Eishockey eben so ist, machten die Eisbären Berlin dann irgendwann gegen Ende das entscheidende 2:0. Als Harry Kreis Niederberger zugunsten eines weiteren Feldspielers herausgenommen hatte, traf erneut Aubry ins leere Tor – das Endergebnis.

Foto: DEG

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