Clara Schumanns Jugendtagebücher

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Düsseldorf. Schumann-Forscher Gerd Nauhaus wird am Mittwoch, 15. Mai, 20 Uhr seine neue Edition von Clara Schumanns Jugendtagebüchern (1827-1840) im Goethe-Museum, Schloss Jägerhof, Jacobistraße 2, vorstellen. Der Vortragstitel lautet „Zu Goethe und nach Paris“ – Die Jugendtagebücher Clara Schumanns“. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

Die Jugendtagebücher Clara Schumanns beginnen mit einem Kuriosum: Nicht die Tochter schreibt, sondern ihr Vater, der Klavierpädagoge Friedrich Wieck, verfasst die Einträge. Erst mit 18 Jahren kann sich Clara Schumann frei von väterlicher Zensur äußern. Die Tagebücher dokumentieren, wie Clara Schumann sich zu einer selbstbewussten Konzertkünstlerin und Managerin entwickelt.

Bisher waren diese Jugendtagebücher nur in Auszügen gedruckt. Nun sind sie erstmals vollständig nach den Handschriften in einer kommentierten Ausgabe erschienen. Gerd Nauhaus, langjähriger Direktor des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau, hat sie mitherausgegeben und wird sie im Goethe-Museum vorstellen.

Foto: Jörg Wiegels [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

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