CDU: Volles Haus bei der Bürgerversammlung

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Ratingen. Am Dienstag hatte die CDU Ratingen-Mitte zur Diskussion über die Entwicklung der Innenstadt ins Bürgerhaus am Markt eingeladen. Volles Haus mit vielen Bürgern, Vertretern von Vereinen und Politik sowie viel Information, Anregungen, konstruktive Gesprächen und sachlich geführte Diskussionen kennzeichneten die Bürgerversammlung. Bürgermeister Klaus Pesch, Baudezernent Jochen Kral und Ratsmitglied Gerold Fahr, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, referierten und diskutierten die laufenden und geplanten Projekte im Hinblick auf Lösungen für die Stadt von Morgen.

Gerold Fahr betonte, die Stadt befinde sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess, um den Herausforderungen als Hauptversorgungszentrum für ganz Ratingen gerecht zu werden. Dazu zählen attraktive Wohn- und Arbeitsorte, vielfältige Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangebote, innerstädtische Park- und Grünflächen sowie funktionales Verkehrsmanagement mit ausreichenden Parkmöglichkeiten.

CDU-Ortverbandsvorsitzender Wolfgang Diedrich hatte in seinem Grußwort dazu die zurzeit vielen parallel laufenden Baustellen und die damit teils einhergehenden Behinderungen oder Staus einerseits als Belastung kommentiert. Sie machten andererseits deutlich, dass die Stadt Ratingen dank zielführender Ratsentscheidungen und einer wirtschaftlich erfolgreich agierenden Verwaltungsführung hervorragend dastehe und die vielfältigen Aufgaben finanziell stemmen könne.

Einen großen Raum in den Diskussionen nahm das Projekt Wallhöfe ein. Bürgermeister Klaus Pesch, der den Hauptteil der Veranstaltung gestaltete und fachkundig bis ins Detail die Entwicklung in der City präsentierte, betonte, dass im Flächenangebot für den Einzelhandel die sehr reizvolle Kleinteiligkeit in der Innenstadt kennzeichnend sei, große Flächen aber fehlten. Die Wallhöfe böten hier endlich ein dringend benötigtes Angebot. Zudem werde hier auch mit rund 70 geplanten Wohnungen über den Einzelhandelsflächen und einer entsprechend großen Parktiefgarage Wohnen direkt in der Innenstadt realisiert. Bei dem angegliederten Mehrgenerationenpark habe man mit großer Sorgfalt die dort vorhandenen Bäume geschützt. Bei der geplanten Fassadengestaltung habe man großen Wert auf Öffnungen und aufgelockerte Außenwirkung gelegt. Mit der Denkmalpflege sei die Einbeziehung der Stadtmauerreste mit zwei Turmfragmenten entlang der Wallstraße abgestimmt.

„Das ganze Projekt werde zur Belebung der Innenstadt und zur Förderung des Einzelhandels beitragen, der durch den Schraubstock Internethandel schon genug Probleme zu bewältigen hat“, ergänzte Pesch seine Ausführungen zu den Wallhöfen. Aus den Reihen der Gäste kam der Vorschlag, am Düsseldorfer Platz und an den Wallhöfen mit Informationstafeln Besucher durch die Darstellung der attraktiven Innenstadt zu einem Aufenthalt in der City zu bewegen.

Die stellvertretende CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ina Bisani sorgte als Moderatorin für einen kompakten zügigen Ablauf der Veranstaltung, was bei der Vielzahl der Projekte, Information und Diskussionen gar nicht so einfach war.

Foto: privat

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