Borodin Quartett spielt Beethoven und Schostakowitsch

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Essen. Sie zählen zu den gewichtigsten und berührendsten Werken ihres Genres: die beiden fünfzehnten, mollverhangenen, Krisen spiegelnden Streichquartette von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch. Das „Borodin Quartett“ bringt die beiden meisterhaften Kompositionen am Freitag, 13. Januar, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen zur Aufführung. Karten zum Einheitspreis von 28 Euro sind unter Telefon 0201/81 22200 und www.philharmonie-essen.de erhältlich.

Der späte Beethoven richtete sich mit seinem dem russischen Fürsten Galitzin gewidmeten Werk im „Heilgen Dankgesang eines Genesenden an die Gottheit“ noch einmal auf. Dem bereits todkranken Schostakowitsch hingegen floss ein großes und resignatives musikalisches Weinen aus der Feder. Mit dessen Schaffen ist wie kaum ein anderes Kammermusikensemble das „Borodin Quartett“ verbunden, dessen Gründungsmitglieder mit dem Komponisten in unmittelbarem Austausch standen und ihr tiefes Wissen um die Seele von Schostakowitschs Musik an die gegenwärtige Generation weitergeben konnten.

Das „Borodin Quartett“ ist seit nunmehr 70 Jahren für seinen sinfonisch dichten Klang bekannt. Es wurde 1945 am Moskauer Konservatorium von vier Studenten als Moskauer Philharmonisches Quartett gegründet. 1955 benannte es sich nach dem Komponisten Alexander Borodin. Die aktuellen Mitglieder des Ensembles sind Ruben Aharonian (Violine), Sergei Lomovsky (Violine), Igor Naidin (Viola) und Vladimir Balshin (Violoncello).

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