Ausgrabungen im Mercatorviertel

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Duisburg. Das Kultur- und Stadthistorische Museum (KSM) am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte zeigt die Ausstellung „Dispargum – Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“. Sie wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet.

Den Auftakt macht am Sonntag, 16. Dezember, um 15 Uhr der Kurator der Ausstellung und Leiter der Duisburger Stadtarchäologie, Kai Thomas Platz, mit einem Vortrag zu den Ausgrabungen im Mercatorviertel. Er wird die Auswertungsergebnisse und neusten Erkenntnisse vorstellen.

Allein schon durch die zentrale Lage mitten in der Duisburger Innenstadt hat diese Grabung große öffentliche Aufmerksamkeit geweckt. Aber auch die Größe der Grabungsfläche war beeindruckend: 26.500 Quadratmeter wurden durch den Abriss des Berufskollegs freigelegt und wissenschaftlich untersucht. Damit handelte es sich um die größte zusammenhängende Grabungsfläche Deutschlands. Die Erkenntnisse für die Stadtarchäologie waren nicht weniger aufsehenerregend. Zu Tage kamen unter anderem das Wohnhaus Gerhard Mercators sowie umfangreiche Bauten des Mittelalters.

Der Eintritt beträgt 4,50 Euro; ermäßigt zwei Euro.

Foto: Stadt Duisburg

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