Antenne und zwei Schlauchbote

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Ratingen. Das hat sich gelohnt: Beim „Frühjahrsputz“ haben Ratinger am vergangenen Freitag und Samstag 5,3 Tonnen Müll gesammelt. Darunter waren eine Antenne im Dickelsbach und zwei Schlauchboote im Silbersee.

Beim sogenannten „Schüler-Dreck-weg-Tag“ am Freitag waren 13 Schulen mit insgesamt 1540 Kindern und Jugendlichen am Start. Die jungen Müllsammler hatten sich ihre Schulhöfe samt Umgebung vorgenommen und fleißig Unrat aufgelesen. Am Tag darauf starteten dann rund 300 freiwillige Helfer – ausgerüstet mit Handschuhen, Greifern und Müllsäcken – in Mitte, Süd, Ost, West, Tiefenbroich, Lintorf, Breitscheid und Hösel, um von Grünstreifen, Straßenrändern und Plätzen den Müll einzusammeln. Die vor allem mit Flaschen, Kaffeebechern, Verpackungspapier und Zigarettenstummel prall gefüllten Mülltüten sowie einige Autoreifen und auch alte Fahrräder standen dann ab 12 Uhr an den vereinbarten 48 Sammelplätzen zum Abholen für die beiden städtischen Müllfahrzeuge bereit.

Der deutsche Pfadfinderbund hatte sich den Dickelsbach in Lintorf vorgenommen und dabei eine Antenne ans Ufer gezogen. Die Angelfreunde Ratingen konnten am Silbersee zwei Schlauchboote sicherstellen. Dieser Einsatz hat sich besonders gelohnt, denn das Befahren des Silbersees ist verboten. Die Boote wurden kurzerhand auf den mitgebrachten Anhänger geworfen und am Baubetriebshof entsorgt.

Alle Beteiligten hatten großen Spaß bei der Aufräum-Aktion und waren sich einig, dass sich ihr Einsatz voll und ganz gelohnt hat. Das trockene und teilweise sonnige Wetter trug natürlich auch dazu bei, dass während der zweistündigen Reinigungsaktion und bei der anschließenden „Dankeschön-Party“ auf dem Baubetriebshof beste Stimmung herrschte. Bürgermeister Klaus Pesch bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, die durch ihr vorbildhaftes Engagement und ihre tatkräftige Hilfe zum Erfolg des 16. Ratinger Dreck-weg-Tages beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön galt auch der freiwilligen Feuerwehr, die wieder eine leckere Suppe zubereitet hatte.

Foto: Stadt Ratingen

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