„Annäherungen“: Lesung im Heinrich-Heine-Institut

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Düsseldorf. Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, lädt am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr zu einer Lesung mit Uwe Schütte ein, der sein Werk „Annäherungen. Sieben Essays zu W. G. Sebald“ vorstellen wird.
W.G. Sebald starb im Dezember 2001 bei einem Autounfall im Alter von nur 57 Jahren auf dem Gipfel seines Ruhms. Sein unmittelbar zuvor erschienener Roman „Austerlitz“ machte den früh schon nach England emigrierten Schriftsteller zum international wichtigsten deutschen Autor. Die Moderation an dem Abend übernimmt Maren Winterfeld, Heinrich-Heine-Institut. Der Eintritt liegt bei sechs Euro, ermäßigt drei Euro.

Mit Prosabänden wie „Die Ausgewanderten“ und „Die Ringe des Saturn“ hatte er in den 1990er Jahren vor allem die englischsprachige Welt begeistert. Zwar erhielt er, neben dem Heinrich-Heine-Preis des Jahres 2000, gegen Ende seines Lebens weitere deutsche Literaturpreise und Auszeichnungen, jedoch wurde Sebald in Deutschland oftmals aufgrund seiner literaturkritischen Interventionen kritisch gesehen.

Uwe Schütte, Reader in German an der Aston University, Birmingham, hat bei Sebald studiert, und kann in „Annäherungen“ auf persönliche Gespräche und Erlebnisse zurückgreifen, um in sieben Essays ein oftmals überraschendes Portrait dieses schwer zu fassenden Schriftstellers zu zeichnen.

Uwe Schütte stellt sein Werk „Annäherungen. Sieben Essays zu W. G. Sebald“ vor (Foto: F. K. Huhn)

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