Amokalarm im Schulzentrum ein Fehlalarm

Amokalarm im Schulzentrum ein Fehlalarm

Lintorf. „Der Stadt Ratingen liegt die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch des Schulpersonals an Ratinger Schulen, sehr am Herzen und setzt dabei auf moderne Alarmierungstechnik“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt zum Fehlalarm in der Heinrich-Schmitz-Grundschule an diesem Dienstag Vormittag.

Die Alarmmeldung im gesamten Schulgebäude habe noch funktioniert und alle Klassenräume seien mit den Schülern verschlossen worden, stellt die Bürger-Union Ratingen fest. Leider sei das Alarmsignal aber nicht bei der Polizei angekommen. Die Polizei habe erst durch einen Anruf der Schulleitung von dem Amokalarm erfahren. Die Einsatzkräfte seien erst 30 Minuten nach dem Alarm vor Ort gewesen. „Die Kinder waren also über 30 Minuten in den Klassenräumen eingeschlossen“, heißt es in der Pressemitteilung der Bürger-Union. Sie fordert, das Thema Alarmanlagen an Ratinger Schulen auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung (20. Dezember) zu setzen.

Die Pressestelle der Kreispolizei hatte der Redaktion des Lintorfer.eu auf Anfrage um 11 Uhr am Dienstagmorgen bestätigt, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe.

 




3 thoughts on “Amokalarm im Schulzentrum ein Fehlalarm

  1. A. Landgraf

    Das ganze wird arg abgeschwächt dargestellt. Kinder und Lehrer waren die ganze Zeit im Ungewissen. Viele Kinder waren verängstigt und weinten.
    Jemand ging durch die Schule und versuchte die Türen der Klassenräume von außen zu öffnen, was die Kinder weiter verunsicherte. Die Dauer von 30 Minuten ist ebenfalls eine Lüge ! Kurz vor Ende der 2. Stunde – also gegen 9:15 wurden die Klassen aufgeschlossen.
    Somit dauerte der Einsatz mehr als 45 Minuten!

    Dass die Polizei – trotz unklarer Situation mit lediglich einem Einsatzwagen – sprich zwei Beamten – anrückte ist ein schlechter Scherz!

    Polizei und Verwaltung haben kläglich versagt!

    Aber auch die Schule muss sich den Vorwurf gefallen lassen Fehler gemacht zu haben. Sie hat den Vorfall in keinster Weise mit den Schülern aufgearbeitet sondern ging nach der Pause zur Tagesordnung über und schrieb angekündigte Klassenarbeiten.

    Die Eltern wurden lediglich über einen Brief auf der Internetseite des Gymnasiums über den Vorfall informiert.

    1. A. Onken

      Man kann sich echt nur noch an den Kopf fassen wenn man sieht was mittlerweile alles falsch läuft.

  2. A. Onken

    30 Minuten bis die Polizei vor Ort ist, ist absolut inakzeptabel. In 30 Minuten hätte ein Täter ein Blutbad anrichten können. Hätte er Feuer in den untersten Etagen gelegt, wären die Schüler hilflos und eingeschlossen gewesen. Die wichtigste Funktion, das Alarmieren der Polizei, hat nicht funktioniert.

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