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Feuerwehr übt Brand in Getränkegroßhandel

Von Redaktion erstellt am 10. März 2010 in Rubrik: Düsseldorf
Feuerwehr übt Brand in Getränkegroßhandel

Düsseldorf. Brand in einer Spedition: Zwei Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr proben am Samstag, 13. März, ab 16:30 Uhr den Ernstfall. An der etwa dreistündigen Übung werden 40 Einsatzkräfte der Löschgruppen Unterbach und Kaiserswerth teilnehmen. Ort des Testlaufes ist das Firmengelände eines Getränkegroßhandels zwischen der Niederrheinstraße und der Ikarusstraße. Rund um den Getränkemarkt kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Die Beurteilung, ob die Feuerwehrleute erfolgreich operiert haben, nehmen neben Feuerwehrleuten der Berufsfeuerwehr

Düsseldorf auch Mitarbeiter des Umweltamtes der Stadt vor.

Während der Übung wird simuliert, dass nach einem Betriebsunfall in dem Unternehmen Feuer ausbricht. Der Brand wird mit Nebelmaschinen dargestellt. Der Nebel wird auch außerhalb des Übungsgeländes deutlich sichtbar sein. Zunächst rückt die Löschgruppe Unterbach zur Unglücksstelle aus und sucht die Lagerhalle nach vermissten Menschen ab. Dabei werden zu Beginn des Szenarios vier Mitarbeiter, gespielt von der Jugendfeuerwehr Kaiserswerth, vermisst.

Parallel zu der Suche nach den Vermissten beginnen die Feuerwehrleute, die Brandbekämpfung einzuleiten. Später tritt das anfallende Löschwasser nach außen und fließt in die Kanalisation. Das Wasser hat eine auffällige Färbung und gilt daher als kontaminiert. Die Färbung wird mit einer Lebensmittelfarbe dargestellt.

Schließlich wird die Löschgruppe Kaiserswerth zur Brandstelle gerufen. Neben den alltäglichen Feuerwehraufgaben haben sich die Frauen und Männer dieser Löschgruppe darauf spezialisiert, verunreinigtes Löschwasser aufzufangen und so Gefahren für die Umwelt abzuwenden. Die Kanaleinläufe werden auf dem Firmengelände abgedichtet und mit einem speziellen Schlauch wird eine Barriere aufgebaut. Sie verhindert, dass die Flüssigkeit auf die Straße und in weitere Kanaleinläufe läuft. Das verunreinigte Wasser muss nun in verschiedene Behälter gepumpt werden, um ein Überschwappen des Dammes zu verhindern.

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