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HSG: Kein Mittel gegen Göppingens Deckung

Von Redaktion erstellt am 7. März 2010 in Rubrik: Sport
HSG: Kein Mittel gegen Göppingens Deckung

Düsseldorf. Goran Suton sprach nach dem Spiel von einer Galavorstellung der Göppinger Deckung, die nicht eine Zeitstrafe kassierte. “Das war der Grundstein zum verdienten Sieg”, so der Coach der HSG Düsseldorf weiter. Die HSG kämpfte, musste sich aber am Ende mit 28:33 (11:17) gegen den Champions-League-Anwärter Frisch Auf Göppingen geschlagen geben. Während der Ex-Düsseldorfer Michael Haaß für die Schwaben mit 8/1 Toren bester Werfer war, war auf der Seite der Gastgeber Bostjan Hribar (sechs Tore) erfolgreichster Schütze.

Dragos Oprea eröffnete am Samstagabend den Torreigen im Burg-Wächter Castello und brachte die Gäste von Frisch Auf Göppingen mit 1:0 in Führung. Patrick Fölser glich wenig später für die Gastgeber aus, doch die Grün-Weißen übernahmen fortan das Kommando und zogen über 3:1 (4. Minute) bis auf 7:4 (10. Minute) davon. Beim Spielstand von 9:5 zog Goran Suton die grüne Karte und nahm seine erste Auszeit im Spiel. Lars Kaufmann gelang mit seinem zweiten Tor im Spiel noch der Treffer zum 10:5. Doch nun kamen die Gastgeber besser ins Spiel, blieben sieben Minuten ohne Gegentreffer und verkürzten durch Treffer von Bostjan Hribar, Marcel Wernicke, Michael Hegemann und Patrick Fölser auf 9:10. Doch nun zog Göppingen wieder davon, erhöhte durch Lars Kaufmann und Christian Schöne auf 12:9 und baute diese Führung bis zur Pause bis auf 17:11 aus.

Gleich nach der Pause erlebten die Zuschauer im Burg-Wächter Castello ein wahres Torfestival. Bis zur 33. Minute erzielten beide Teams 3:3 Tore und auf der Anzeigentafel stand der aktuelle Spielstand von 14:20 aus Sicht der Gastgeber. Göppingen erhöhte bis zur 39. Minute auf 24:16, Nationalspieler Christian Schöne ließ Almantas Savonis im Kasten der Düsseldorfer keine Chance.

Michael Haaß traf in der 48. Minute zum 27:21, doch die beiden gut aufgelegten Außen der HSG erzielten die nächsten drei Treffer per Tempogegenstoß: Sturla Asgeirsson einmal und ein Doppelpack vom jungen Florian von Gruchalla - es hieß auf einmal nur noch 24:27. Doch trotz einer kämpferisch hervorragenden Leistung vermochten die Gastgeber das Spiel nicht mehr zu drehen. Am Ende gewann Göppingen mit 33:28. Die HSG hatte bis zum Umfallen gegkämpft und den Gästen aus dem Schwabenland das Leben schwer gemacht.

“Wir haben nur sporadisch Mittel gegen diese Abwehr gefunden. Was uns gefehlt hat, sind Tempogegenstoßtore. Wir wussten, dass Göppingen eine starke Mannschaft ist, da braucht man einfach Gegenstöße. Als die da waren, haben wir auch den Anschluss gefunden. Dann mussten wir aber in dieser Phase zwei Zeitstrafen verkraften”, so Goran Suton. “Technische Fehler haben das Spiel geprägt, vor allem in der ersten Halbzeit. Das muss ich bemängeln auf unserer Seite. Wenn man alles summiert, kann man mit dieser Leistung eine Mannschaft wie Göppingen nicht schlagen.”

In der Tabelle belegt die HSG Düsseldorf nach dem 22. Spieltag mit 9:35 Punkten den 17. Platz in der Handball-Bundesliga. Einen Punkt trennt die Suton-Truppe vom 16. Platz, den derzeit die HBW Balingen-Weilstetten inne hat. Drei Punkte Rückstand haben die Blau-Gelben auf den rettenden 15. Platz, auf dem der TSV Dormagen nach dem 30:28-Sieg in Balingen mit 12:32 Punkte liegt. Bereits am Mittwochabend gastiert die HSG Düsseldorf beim Tabellenelften SC Magdeburg. Die Partie findet um 20:15 Uhr in der Bördelandhalle statt.

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