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Aufwärtstrend trotz Niederlage
Tiefenbroich. Haben sich die Handballer des TV Tiefenbroich (TVT) schon mit ihrem Abstieg abgefunden? Diese Frage stellt sich nach der Bezirksligapartie gegen den TuS Erkrath. Am Samstag, 6. März, traf der TVT im Auswärtsspiel auf die zweite Mannschaft der Erkrather. Das Spiel endete 36:25 (Halbzeit 17:10) für den Gastgeber. Der Sieg der Erkrather war verdient, auch wenn er um einige Tore zu hoch ausfiel.
Die Tiefenbroicher erwischten einen guten Start und lagen schnell mit 5:2 in Führung. In einer temporeichen Anfangsphase hätte der TVT gegen überraschte Erkrather nachlegen können. Doch nach zwei verworfenen Siebenmetern von Christian Benz und drei Fehlwürfen des stark beginnenden Thomas Kluth war die Sicherheit des Teams dahin und der Gegner schaffte nicht nur den Ausgleich, sondern zog gleich auf 14:8 davon.
Trainer Räker lies nach einer Auszeit Tempo aus dem Spiel nehmen, um seiner Truppe wieder mehr Sicherheit zu geben. Doch diese Spielweise wirkte wie eine Einladung für die Gastgeber. Die routinierten Erkrather nutzen jede Chance für erfolgreiche Tempogegenstöße.
Überfallartige, schnelle Angriffe stellten die Tiefenbroicher Abwehr vor unlösbare Probleme und der einmal mehr hervorragende Stier im TVT-Tor sah sich den heranstürmenden Erkrathern allein gegenüber. Der TVT fand bei eigenen Angriffen dagegen kaum Lücken in der gut stehenden Deckung des TuS Erkrath. Immer wieder wurden die mehrheitlich durch die Mitte gesuchten Torwürfe von den wuchtigen Abwehrrecken abgeblockt.
Trotz der Niederlage war beim TVT in dieser von Richter und Schramm, dem vielleicht besten Schiedsrichtergespann der Liga, souverän geleiteten Begegnung ein Aufwärtstrend zu beobachten.
Insbesondere der reaktivierte Jochen Brück gibt dem Spiel neue Impulse. Der aus der ehemaligen Oberligamannschaft des TuS Lintorf kommende Düsseldorfer beherrscht alle Facetten des modernen Handballspiels. Wichtig auch der nach langer Pause wieder im Kader stehende Christian Strötges, der ebenso wie Mannschaftskapitän Benz nie aufgibt und mit großem Kampfgeist antritt. Gut auch Simon Preuß, der Verantwortung im Spiel übernimmt und mit acht Toren bester Tiefenbroicher Torschütze war.
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