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Integrationsrat gewählt

Von Redaktion erstellt am 8. Februar 2010 in Rubrik: Ratingen
Integrationsrat gewählt

Ratingen. Am vergangenen Sonntag waren 7.161 ausländische Einwohner Ratingens aufgerufen, zwölf der 18 Mitglieder des neuen Integrationsrates zu wählen. 866 Personen haben eines der drei Wahllokale aufgesucht, 79 hatten per Briefwahl abgestimmt. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung somit bei 13,2 Prozent. „Damit lag Ratingen immerhin über dem Landesdurchschnitt und hat einen demokratisch legitimierten und arbeitsfähigen Integrationsrat“, sagte Bürgermeister Harald Birkenkamp. Und die städtische Integrationsbeauftragte Zeliha Yetik ergänzte: „Ich wünsche mir für die Zukunft eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des neuen Integrationsrates.“

Es standen vier Wahllisten und eine Einzelbewerberin auf dem Stimmzettel. Auf die “Internationale Liste“ entfielen 253 Stimmen, sie besetzt damit im Integrationsrat drei Sitze. Hier wurden Gülzar Özel, Dimitrios Tsiftsis und Ioanna Sliaka gewählt. Die Liste „Türkisch-Islamischer Kulturverein“ erhielt 325 Stimmen und kann vier Mitglieder stellen. Die vier Spitzenkandidaten sind Ayse Tokat-Yazici, Metin Karakus, Ramazan Arslan und Yavuz Erturul. Die „Türkische Bildungs- und Erziehungsinitiative Ratingen“ erreichte 243 Stimmen und bekommt drei Sitze, die von Özdemir Akkus, Inci Temizer und Fatma Nur-Cebi eingenommen werden. Die Liste „Wir in Ratingen“ wurde 77 mal gewählt und entsendet Ljuba Levin in den Integrationsrat. Die Einzelbewerberin Polina Yevdokymova konnte 47 Wählerstimmen auf sich vereinigen und zieht damit in den Integrationsrat ein.

Die Fraktionen der Parteien im Rat der Stadt haben aus ihren Reihen sechs Mitglieder für den Integrationsrat benannt. Das sind: Margret Tombers (CDU), Heinz Brazda (Bürger-Union), Christian Wiglow (SPD), Abdul Ghafoor (Bündnis 90/Die Grünen), Hannelore Hanning (FDP) und Sadiye Cemaloglu (Ratinger Linke).

Die konstituierende Sitzung des Integrationsrates findet am 22. Februar, 16 Uhr, im Großen Ratssaal statt.

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