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Griechischer Wein für Quecke-Autoren
Lintorf. Viele von ihnen schreiben jedes Jahr für die beliebte Lintorfer Heimatzeitung „Die Quecke“. Und sie schreiben ehrenamtlich. Grund genug für Manfred Buer, Vorsitzender des Vereins Lintorfer Heimatfreunde (VLH), die Autoren am ersten Sonntag im Februar zu einem gemeinsamen Essen einzuladen. „Bei griechischen Köstlichkeiten und Weinen über die Quecke reden und neue Projekte planen, ist unser kleines Dankeschön an die Autoren“, so Buer.
Die Gästeliste führt meist Maria Molitor an, die älteste und vielleicht auch akiviste Schreiberin der Quecke. Sie hat mit 90 Jahren noch das Schreiben auf dem Rechner erlernt: „Ist doch viel praktischer als mit der Schreibmaschine.“ Ihre Geschichten in Lintorfer Platt gehören zu den beliebtesten in der Quecke.
Molitor hatte ihren ersten Beitrag 1985 in Hochdeutsch geschrieben. Seit 1985 findet das Queckeessen im Düsseldorf Restaurant Tavernakis statt. "Damals waren sie aber nicht dabei, Frau Molitor", so Buer. Die einzige, die außer dem Vorsitzenden damals schon imTavernakis dabei war: Walburga Dörrenberg-Fleermann. An ihren Artikel konnte sich das Vorstandsmitglied des Heimatvereins aber nicht. Thema war damals Cromford.
Von den bis zu 60 freiwilligen Mitarbeitern der Quecke kommen natürlich nicht alle. „Aber gut 30 finden den Weg nach Derendorf“, freut sich Buer sichtlich. Häufiger Gast bei den gemütlichen Abenden sind etwa Richard Baumann, Wolfgang Diedrich oder Michael Lumer. Aber auch die jüngeren Autoren kommen gerne: Bastian Fleermann oder Michael Baaske.
Seit vielen Jahren lädt Buer die Autoren in das kleine griechische Restaurant Tavernakis in der Tannenstraße in Derendorf ein; in Düsseldorf ein Geheimtipp für Freunde der griechischen Kochkunst. Der Eigentümer ist Mitglied bei den Lintorfer Heimatfreunden.
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